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„Versorgen statt vertrösten“: SPÖ besucht Primärversorgungszentrum in Haid-Ansfelden

13. Mai 2026

„Versorgen statt vertrösten“: SPÖ besucht Primärversorgungszentrum in Haid-Ansfelden

Im Rahmen der Kampagne „Platz für Gesundheit – Versorgen statt vertrösten“ des SPÖ-Landtagsklubs besuchte Klubvorsitzende Sabine Engleitner-Neu, LAbg. Tobias Höglinger, LAbg. Renate Heitz und der Ansfeldner Vizebürgermeister Klaus Schöngruber das neue Primärversorgungszentrum (PVZ) in Haid-Ansfelden. Im Anschluss wurde im Haid-Center über die Kampagne informiert und mit den Menschen über die aktuelle Situation im oberösterreichischen Gesundheitssystem diskutiert.

Die schwarzblaue Landesregierung hat durch die ÖGK-Kassenfusion 500 Millionen an Gesundheitsgeldern aus OÖ abgezogen und schaut seither tatenlos zu, während Spitäler Operationen streichen und das Vertrauen der Bevölkerung schwindet. Der SPÖ-Landtagsklub hat diese Entwicklung über Jahre dokumentiert und Warnungen ausgesprochen, die von der schwarzblauen Mehrheitskoalition systematisch ignoriert wurden.

„Die Entwicklung der letzten Jahre ist alarmierend: Wartezeiten haben sich teils vervierfacht und Oberösterreich hat die niedrigste Dichte an Kassenärzt:innen im Bundesländervergleich. Das betrifft längst breite Teile der Bevölkerung“, so Sabine Engleitner-Neu.

„Wer kränker ist, zahlt mehr – 70 Prozent der Menschen leisten mittlerweile private Zuzahlungen, etwa für Behandlungen oder Therapien. Das widerspricht dem Anspruch eines solidarischen Gesundheitssystems“, betont Tobias Höglinger.

Auch die soziale Dimension sei deutlich spürbar: „Gerade Menschen mit schlechterem Gesundheitszustand tragen die höchste finanzielle Last. Hohe private Ausgaben verschärfen die Ungleichheit zusätzlich“, erklärt Renate Heitz.

Den Fokus auf die Versorgung vor Ort legt Klaus Schöngruber: „Im kürzlich eröffneten PVZ Haid-Ansfelden arbeiten drei Allgemeinmedizinerinnen gemeinsam daran, eine wohnortnahe und verlässliche Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Besonders gefreut hat mich der Austausch mit Frau Dr. Katharina Mitter. Mein herzlicher Dank gilt ihr und dem gesamten engagierten Team für ihren täglichen Einsatz. Kassenärztinnen und Kassenärzte sind eine tragende Säule unseres Gesundheitssystems und oft die erste Anlaufstelle für rasche Hilfe.“

Neben steigenden Kosten verweist die SPÖ auch auf massive Wartezeiten: So warten Patient:innen mittlerweile bis zu 104 Wochen auf eine Knieoperation. Gleichzeitig wachse das Gefühl einer Zweiklassen-Medizin, da privat Versicherte deutlich schneller Termine und Behandlungen erhalten.

Die SPÖ fordert daher mehr Kassenärztinnen und Kassenärzte, maximale Wartezeiten von einem halben Jahr für planbare Operationen sowie einen verstärkten Ausbau der Gesundheitsprävention.

„Unser Ziel ist klar: eine hochwertige Gesundheitsversorgung für alle Menschen – unabhängig vom Einkommen. Wir wollen versorgen statt vertrösten“, so Engleitner-Neu abschließend.

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