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60-Stunden-Woche: Kurz und Strache fahren drüber, wir kämpfen weiter!

6. Juli 2018

60-Stunden-Woche: Kurz und Strache fahren drüber, wir kämpfen weiter!

Konzernkanzler Kurz und seine schwarz-blaue Lohnraubtruppe haben heute ihre arbeitnehmerInnen- und familienfeindliche 60-Stunden-Woche im Parlament endgültig durchgepeitscht.

Dabei haben sie den lautstarken Protest von über 100.000 Menschen bei der ÖGB-Großdemo am Samstag genauso ignoriert, wie die unüberhörbare Kritik zahlreicher Arbeits- und GesundheitsexpertInnen in den letzten Wochen. Selbst hochrangige ÖVP- und FPÖ-ArbeitnehmerInnenvertreter treten wegen dieser unsozialen Maßnahme aus ihren Parteien aus. Wir werden bei diesem schwarz-blauen Anschlag auf die österreichischen Beschäftigten sicher nicht klein beigeben und weiterkämpfen!
60-Stunden-Arbeitszwang schon ab 1. September
Mit der Arbeitszeitverlängerung haben die Unternehmen und Konzerne dem Kanzler die Rechnung für ihre Wahlkampfspenden vorgelegt. Dafür blechen müssen jetzt mehr als 3 Millionen ArbeitnehmerInnen – und das schon ab 1. September 2018. Denn statt wie angekündigt das Gesetz erst Anfang 2019 in Kraft treten zu lassen, drücken Kurz und Strache den Beschäftigten die 60-Stunden-Woche überfallsartig schon viel früher auf. Nur drei Stunden vor der entscheidenden Nationalratssitzung hat Schwarz-Blau den neuen Durchführungstermin bekanntgegeben, anschließend rücksichtslos im Parlament durchgepeitscht. Der Konzernkanzler will verhindern, dass sich der Gegenwind aus der Gesellschaft zu einem Sturm aufbaut. „Speed kills“ hieß diese Methode unter Schwarz-Blau I. Es hat damals nicht funktioniert und es wird diesmal nicht funktionieren. Die SPÖ wird weiterhin alles unternehmen, um dieses Gesetz zu verhindern.
Schwarz-Blau tritt die Demokratie mit Füßen
Obwohl sich die ÖVP als neue Volkspartei selbstbeweihräuchert und die FPÖ in Wahlkampfzeiten als selbsternannte Verfechterin der direkten Demokratie auftrat, betreibt Schwarz-Blau nur eines: Politik gegen die Interessen der ÖsterreicherInnen. Beinhart wurde der SPÖ-Antrag auf eine Volksabstimmung über die 60-Stunden-Woche durch die ÖVP/FPÖ-Mehrheit im Parlament abgeschmettert. Denn Kurz und Strache wissen sehr wohl, dass ihr Diktat der 60-Stunden-Woche von den Menschen nicht akzeptiert wird – die flächendeckenden Proteste der letzten Wochen haben das bewiesen. Aber die SPÖ wird nicht zusehen, während Schwarz-Blau rücksichtslos über die Interessen der ArbeitnehmerInnen in unserem Land drüberfährt. Wir werden gemeinsam mit der Zivilgesellschaft ein überparteiliches Volksbegehren gegen den 60-Stunden-Tag einleiten!
Online-Petition setzt starkes Warnsignal
Unsere Online-Petition gegen die 60-Stunden-Woche hat in kürzester Zeit bereits über 28.000 UnterstützerInnen gefunden, ein starkes Zeichen und Warnsignal gegen die unsoziale schwarz-blaue Regierung. Jetzt gilt es, weiterhin so viele Menschen wie möglich zu motivieren, sich unserem Kampf gegen das „Hackeln bis zum Umfallen“ anzuschließen. Überzeuge deine Familie, FreundInnen und Bekannte ebenfalls die Online-Petition zu unterschreiben – je mehr wir sind, desto stärker sind wir!

Hier findest du die Petition.

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