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Jugendvertrauensräte brauchen HILFE!

7. Juni 2018

Jugendvertrauensräte brauchen HILFE!

Schwarz-Blau will junge ArbeitnehmerInnen mundtot machen!


Kurz/Strache machen Ernst mit der Abschaffung des Jugendvertrauensrats. Für die neue Vorsitzende der ÖGB-Jugend (ÖGJ), Susanne Hofer, ist klar: „Die Interessenvertretung der ArbeitnehmerInnen zu schwächen, steht ganz oben auf der Agenda der Bundesregierung.“ Die ÖGJ wehrt sich und hat eine Online-Petition gegen die Abschaffung dieser Lehrlingsvertretung gestartet. Wir unterstützen das. Bitte mitmachen und teilen!

Großartige Arbeit der Jugendvertrauensräte
Der Jugendvertrauensrat hat die Aufgabe, gemeinsam mit dem Betriebsrat die Lehrausbildung zu kontrollieren sowie mitzugestalten. „JugendvertrauensrätInnen sind wichtige und ebenbürtige AnsprechpartnerInnen für die Sorgen von Jugendlichen. Diese Regierung plant offenbar, junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mundtot zu machen.
Die Wahlaltersenkung bei Betriebsratswahlen auf 16 Jahre kann den Wegfall des Jugendvertrauensrats nicht aufwiegen. Auch deshalb, weil der Jugendvertrauensrat alle zwei Jahre, der Betriebsrat nur alle fünf Jahre gewählt wird. Da eine Lehrausbildung drei oder vier Jahre dauert, haben künftig viele Jugendliche gar keine Möglichkeit, an einer Wahl teilzunehmen.

Generalangriff gegen junge ÖsterreicherInnen
Mit der Abschaffung von überbetrieblichen Ausbildungsplätzen und der Beendigung der Finanzierung der Ausbildungsgarantie werden auch noch die Zukunftschancen vieler junger Menschen zerstört. Denn die Ausbildungsgarantie bringt junge Personen, die bislang keine Berufsausbildung hatten, in Qualifizierungsangebote. Die Abschaffung des Jugendvertrauensrats gepaart mit der geplanten Einstellung der Ausbildungsgarantie für Junge bis 25 Jahre ist eine nachhaltige Attacke auf die Zukunftschancen unserer Jugend.

Erstmals Frau an der Spitze der Österreichischen Gewerkschaftsjugend
„Wenn die Regierungsmitglieder sich die Mühe machen würden und JugendvertrauensrätInnen selbst kennenlernen würden, würden sie wissen, welche großartige Arbeit sie in den Betrieben für das gesamte Unternehmen leisten. Sie unter dem Deckmantel der ‚demokratischen Partizipation‘ abschaffen zu wollen, ist ein Faustschlag in das Gesicht junger Menschen„, sagt Hofer und ich stimme hier der ersten Frau an der Spitze der Gewerkschaftsjugend voll und ganz zu.

Wir werden jedenfalls nicht einfach zusehen, wie demokratische Rechte und Strukturen von Kurz/Strache abgebaut werden. Die SPÖ ist daher bereit, gemeinsam mit ÖGJ und ÖGB alle notwendigen Mittel zu ergreifen, um die schwarz-blauen Angriffe auf Demokratie und ArbeitnehmerInnenrechte abzuwehren.

In diesem Sinne bitte ich euch, die Online-Petition zu unterstützen.

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