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Gesetz zur Primärversorgung in Begutachtung

24. April 2017

Gesetz zur Primärversorgung in Begutachtung

Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner hat die Gesetzesvorlage zur neuen Primärversorgung heute in Begutachtung geschickt. Damit soll die Gesundheitsversorgung auf neue Beine gestellt und eine hochqualitative, wohnortnahe medizinische Versorgung auch in Zukunft gesichert werden.
Umfassende Leistungen wohnortnah unter einem Dach
60 Prozent der HausärztInnen gehen bis 2025 in Pension. Spitalsambulanzen sind überlaufen. Mit der neuen Primärversorgung wird möglichen Engpässen vorgebeugt und eine flächendeckende TOP-Versorgung für alle Menschen weiterhin gewährleistet. Die Idee: HausärztInnen arbeiten gemeinsam mit einem Team aus anderen Gesundheitsberufen wie Pflege, Therapie oder Ernährungsberatung zusammen und vernetzen sich. Sie schließen sich, je nach Lage – ob in ländlichen Gebieten oder in der Stadt – zu Netzwerken oder Zentren zusammen und bieten damit eine umfassende Gesundheitsversorgung an.
Bestmögliche Gesundheitsversorgung, längere Öffnungszeiten
„Ich möchte die bestmögliche Gesundheitsversorgung für die Menschen sicherstellen. Dazu gehören eine gute Erreichbarkeit, längere Öffnungszeiten und umfassende Leistungen. Die MedizinerInnen und die Gesundheitsberufe profitieren gleichzeitig von der Teamarbeit, können sich besser spezialisieren und leichter als bisher vernetzen und austauschen“, sagt Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner. Ziel ist der Beschluss des Gesetzes noch vor Sommer 2017. Bis 2021 sollen nach den Einrichtungen in Wien, Enns und Mariazell insgesamt 75 Primärversorgungseinheiten als Gesundheitszentrum, als Gruppenpraxis oder Versorgungsnetzwerk realisiert werden.
Vorteile der neuen Primärversorgung im Überblick:
•    hochqualitative, moderne medizinische Versorgung in ganz Österreich
•    umfassende Leistungen unter einem Dach (Allgemeinmedizin, Pflegedienste, TherapeutInnen, FachärztInnen)
•    Wohnortnähe, gute Erreichbarkeit, längere Öffnungszeiten
•    ambulante Versorgung wird gestärkt
•    Spitalsambulanzen stehen für echte Notfälle zur Verfügung
•    MedizinerInnen und die Gesundheitsberufe profitieren von Teamarbeit
•    die Arbeit als AllgemeinmedizinerIn bleibt attraktiv
Mehr Infos zum Thema gibt es auf unserer Website

Foto: © Robert Kneschke / Fotolia | http://www.robertkneschke.de

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