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Arbeitslosigkeit im Bezirk Linz-Land explodiert: SPÖ fordert Landesinvestitionen in den Bau

23. Juni 2015

Arbeitslosigkeit im Bezirk Linz-Land explodiert: SPÖ fordert Landesinvestitionen in den Bau

SPÖ-Landtagsabgeordnete Peutlberger-Naderer: „Mit Schul- und Wohnungsbau Wirtschaftswachstum anregen und Bedarf an Arbeitskräften steigern!“

Anhaltend schlechte Nachrichten kommen vom oberösterreichischen Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitssuchenden stieg im Mai gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 12,2 Prozent. Eine regelrechte Explosion der Arbeitslosenzahlen ist im Bezirk Linz-Land festzustellen. Hier beträgt der Anstieg gleich traurige 17,7 Prozent. „Die Lage ist dramatisch, über 36.000 Arbeitslose landesweit sind von sozialem Abstieg gefährdet. Landeshauptmann Pühringer darf die Vorschläge der SPÖ zur Stärkung des Wirtschaftswachstums und damit neuer Beschäftigung nicht länger ignorieren. Das Land hat Spielräume, die es nützen muss, um die Menschen wieder in Arbeit zu bringen. Beim Schul- und Wohnungsbau stehen massive und zugleich nachhaltige Investitionen an. Mit deren rascher Umsetzung kann eine Trendwende geschafft werden“, stellt LAbg. Gisela Peutlberger-Naderer aus fest.

In Zeiten wo extreme Knappheit am Wohnungsmarkt herrscht und über 50.000 LandesbürgerInnen Wohnraum suchen, verweist Peutlberger-Naderer auf die SPÖ-Anträge nach effektiven Landesinitiativen in diesem Bereich: „Das Wohnbaubudget muss so aufgestockt werden, dass auch die Wohnbaumittel aus dem Bundeskonjunkturpaket abgeholt werden können. Das wäre dann ein zusätzlicher Schub für den Wohnbau mit dementsprechend wirksameren Effekten auf den Arbeitsmarkt.“ Bedingung für den Zugriff auf das Bundesgeld ist nämlich, dass das Land die gesamten Wohnbauförderbeiträge der ArbeitnehmerInnen auch für den Wohnbau verwendet. Das ist aber in den letzten Jahren nicht der Fall gewesen.

Beim Schulbau können dutzende baureifer oder genehmigungsfähiger Projekte auf Grund fehlender Budgets noch nicht angegangen werden. Teilweise warten die betroffenen Gemeinden seit den 1990er-Jahren auf Neubau- oder Sanierungsmaßnahmen. „Auch dieses Potenzial für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze gilt es zu heben. Der Bau ist an sich äußerst beschäftigungsintensiv. Kleine regionale Firmen, die in Summe die größten Arbeitgeber in Oberösterreich sind, kommen so zu existenzwichtigen Aufträgen“, macht Peutlberger-Naderer deutlich.

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