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FP-Landesrat Haimbuchner ist weiterhin nicht bereit,

21. Januar 2015

FP-Landesrat Haimbuchner ist weiterhin nicht bereit,

In der heutigen Unterausschuss-Sitzung wurde der Vorschlag der SPÖ nach leistbarem Wohnraum für Jugendliche – „5×5“ Programm – abgelehnt. VP, FP und Grüne entscheiden sich somit gegen günstigen, flächendeckenden und sofort umsetzbaren Jugendwohnraum. Mit einer Summe von      2 Millionen Euro (was weniger ist, als die 2,5-Mio-Kürzung des Wohnbaubudgets für 2015)  könnten dabei sofort 1000 Wohnungen in Oberösterreich als „5×5-Wohnungen“ zur Verfügung gestellt werden. Das würde den Jungen bei einer 60m²-Wohnung ca. 150 Euro monatlich ersparen.

Beim 5×5-Projekt könnten Junge zwischen 18 und 30 Jahren eine bis zu 60m² große Wohnung  anmieten, für die sie inklusive Betriebskosten nur 5 Euro pro m² anstatt der üblichen 8 Euro oder mehr zahlen. „Dieses Angebot könnte 5 Jahre lang in Anspruch genommen werden und im Gegensatz zum Haimbuchner-Modell müssten die Jungen danach die Wohnung nicht verlassen, sondern könnten sie zum Normaltarif weiter bewohnen“, sagen Fiona Kaiser, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend (SJ) Oberösterreich, und Andreas Durst, Vorsitzender der Jungen Generation (JG) Oberösterreich.

Das von Landesrat Haimbuchner vorgelegte Modell für Jugendwohnhäuser wurde von allen Landtagsfraktionen beschlossen. Die SPÖ hat mitgestimmt, weil es in einzelnen Gemeinden durchaus Sinn machen kann. Als oberösterreichweite Antwort zur Lösung der Herausforderungen beim leistbaren Wohnen für Junge ist es jedoch untauglich. Seinem Plakatspruch: „Andere zögern, ich pack‘ an“  kommt er somit keinesfalls nach. Ganz im Gegenteil, Haimbuchner verhindert sogar sinnvolle und wichtige Initiativen, die junges Wohnen leistbarer machen würden.

„Es ist völlig unverständlich, warum VP, FP und Grüne hier nicht im Sinne der jungen Menschen in OÖ handeln und endlich die Forderung nach leistbarem Wohnraum für Junge unterstützen“, so Kaiser und Durst. Die SPÖ und ihre Jugendorganisationen werden sich dennoch weiterhin für die Umsetzung des „5×5“ Modells – welches ein Steyr bereits seit dem Jahr 2006 hervorragend funktioniert – einsetzen.

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