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ÖVP will 1. Mai abschaffen – SPÖ: „Ungeheuerlich und arbeitnehmerfeindlich“

VP-Familienministerin Karmasin hat heute in einer Pressekonferenz die Abschaffung des 1. Mai als Feiertag gefordert. Dieser sei ein "Relikt aus der Vergangenheit". Stattdessen sollte der 15. Mai als "Tag der Familie" Feiertag werden. Scharfe Kritik kommt heute aus allen Teilen der SPÖ und der Gewerkschaft an dieser "ungeheuerlichen und arbeitnehmerfeindlichen Forderung".

Seit 124 Jahren wird der 1. Mai als "Tag der Arbeit" in Österreich und weltweit begangen. Zu Beginn der 1. Republik wurde er Staatsfeiertag in Österreich. Verboten wurden die Mai-Feiern vom austrofaschistischen Dollfuss-Regime, dann unter den Nazis für die eigene unsägliche Propaganda instrumentalisiert.

Der 1. Mai ist untrennbar mit den wichtigsten sozialpolitischen und arbeitsrechtlichen Errungenschaften der ArbeitnehmerInnen verbunden. Er war und ist als Kampftag der ArbeitnehmerInnen für geregelte Arbeitszeiten, gerechte Löhne, soziale Absicherung und Gleichstellung der Frauen im Beruf bedeutend. Und in Zeiten, in denen Millionen Menschen in Europa ohne Arbeit sind und der Druck auf die ArbeitnehmerInnen steigt, ist er wichtiger denn je.

"Mit diesem Vorschlag zeigt die ÖVP, wie egal ihr die Anliegen der hart arbeitenden Menschen sind", kritisiert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos. Das sei auch im Vorfeld der EU-Wahlen am 25. Mai bemerkenswert: "Die ÖVP zeigt damit, wofür sie in erster Linie steht: Gegen die Arbeitnehmerinnnen und Arbeitnehmer. Wer am 25. Mai ÖVP wählt, weiß nun, was er bekommt." Weiterlesen …

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